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picoline - Verfahrenstechnik für die Forschung

Die picoline Baureihe wurde von Hosokawa Alpine zum Mahlen, Sichten oder Mischen von ultrakleinen Chargen von Pulvern oder Suspensionen von <1 g bis zu einigen Gramm entwickelt. Es ist ein modulares Konzept, das aus einer Plattform mit acht separaten Einzelmaschinen und Zubehör besteht.

Die picoline Ausrüstung erfüllt die höchsten technischen Standards und die führende Technologie, für die Hosokawa bekannt ist. Da diese Module aus den bekannten Baureihen der Produktionsanlagen abgeleitet sind, kann der Anwender das ermittelte Herstellverfahren als Basis für eine spätere Übertragung in den Produktionsmaßstab verwenden.

Picoline Maschinen wurden für hohen Bedienkomfort, einfache Wartung und Reinigung konzipiert und bieten die Möglichkeit Produktionstechnologie in einem sehr frühen Stadium zu entwickeln. Anwendung finden die Kleinstmaschinen in Forschungsinstituten sowie Entwicklungsabteilungen von Unternehmen. Überall dort, wo kleine Pulvermengen verarbeitet werden müssen. Die picoline Baureihe bietet das größte Spektrum zur Nass oder Trocken-Aufbereitung von ultrakleinen Pulvermengen.

Die Plattform ist ein ergonomisch gestaltetes Tischgehäuse zur Aufnahme der picoline Funktionsmodule. Die kompakten Abmessungen erlauben die Aufstellung in einem Laborabzug. Die Plattformoberfläche ist aus gebürstetem Edelstahl und lässt sich schnell und einfach reinigen. Platzsparend untergebracht ist die für alle picoline Funktionsmodule einheitliche Steuerung und, abhängig von der jeweiligen Plattformvariante, auch alle für den Betrieb der geeigneten Funktionsmodule notwendigen elektrischen und mechanischen Bauteile. Die Medienzuführung erfolgt über den Adapter, womit auf Schläuche verzichtet werden kann. Der Adapter selbst ist dabei für den Anschluss sämtlicher Funktionsmodule ausgelegt, wodurch das System auch später noch nach und nach um weitere Module ergänzt werden kann.

Die Anlagensteuerung erfolgt über ein in der Plattform eingebautes Touch-Panel mit integriertem Microprozessor. Das jeweils montierte Funktionsmodul wird vom Bediener ausgewählt und damit automatisch die hinterlegte Steuerungslogik aktiviert. Auf verschiedenen Display-Ebenen können Betriebsdaten, Einstellwerte, Anlagenfließbilder und Trendkurven visualisiert werden.

Jede Plattform verfügt über eine LAN-Schnittstelle für Drucker, Remotecontrol und die Anbindung an LIMS Systeme. Ein Datenexport von CSV-Dateien auf USB-Stick ist ebenfalls möglich.

  • Modulares Konzept zum Feinmahlen, Sichten oder Mischen von Pulvern und Suspensionen
  • Bestehend aus drei Teilen: der Plattform, den Funktionsmodulen und dem Zubehör
  • Zahlreiche Funktionsmodule
  • Speziell zur Verarbeitung kleinster Produktmengen von einigen wenigen Gramm
  • Abmessungen (ohne Funktionsmodul und Zubehör): B 893 mm x T 616 mm x H 488 mm
  • Gewicht ausstattungsabhängig: ca. 60 - 100 kg
  • Touch-Panel zur Bedienung
  • Mikroprozessor, CAN-Bus, I/O-Ports, Netzteil
  • Netzschalter, Anschlusskabel, 3 USB-Anschlüsse, 2 Gerätesteckdosen
  • Drehbarer Adapter mit Medienzuführung zum Anbringen der jeweiligen Maschine an der Plattform (kippbar für picoliq und picobond)

Abhängig von der Betriebsart (kontinuierlich, diskontinuierlich) und der Batchgröße stehen optional zahlreiche Peripheriegeräte wie Rührbehälter, Dosiergeräte, Produktabscheider, externe Gebläse oder Sperrdruckanlage zur Verfügung und werden anwendungsspezifisch ausgelegt.

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