Schugi

Die Firma Schugi wurde 1992 von der Hosokawa-Gruppe übernommen. Schugi ist eine Abkürzung für die beiden Namen der Gründer: Schuurmans und Van Ginneken. Sie begannen ihr Geschäft im Jahr 1925 und waren hauptsächlich Händler in Zucker, Kaffee, Tee, Melasse und anderen tropischen Produkten.

In den frühen fünfziger Jahren bestand ihr Kerngeschäft im Vertrieb von Zuckerrohr- und Bisszuckersirup, hauptsächlich für die Futtermittelindustrie. Da Melasse eine Flüssigkeit ist, die wegen ihrer hohen Viskosität schwierig einzumischen ist, wurde beschlossen, eine Maschine zu entwickeln, die Melasse in alle Arten von Mischfutter einarbeiten kann. Dies führte zu einem sehr homogenen pulverförmigen Mischfutter.

Schugi logo

Da die neu entwickelte Maschine eine kontinuierliche Maschine war, erkannte Schugi, dass es sehr wichtig ist, Mischfutter und Melasse genau und konstant zu dosieren, um ein konstant fertiges Produkt garantieren zu können. Nicht alle Geräte die auf dem Markt erhältlich waren erfüllten diese Anforderungen und aus diesem Grund entwickelte Schugi eigene Dosiersysteme für Melasse und Mischfutter. Dies hatte auch elektrische Konsequenzen zur Folge und deshalb entwickelte und lieferte Schugi komplette Systeme. Der kontinuierliche Mischer wurde in mehreren Ländern patentiert und erhielt den Markennamen "Schugi". Mehr als eintausend dieser Systeme haben sich in der Tierfutterindustrie verkauft, hauptsächlich in Europa.

Der Ursprung des Schugi Flexomix

1967 kam Schugi in Kontakt mit der deutschen Stahlindustrie, die ihre Millionen Tonnen Grundschlaganfall befeuchten wollte. Bei den Versuchen mit diesem Produkt wurde deutlich, dass der Schugi-Mischer in der Lage war, das sehr feine Pulver in einem Schritt in Mikrokörner umzuwandeln. Das frische Produkt war jedoch extrem klebrig und verstopfte den originalen Schugi-Mixer. Um dieses Problem zu lösen, musste Schugi den bestehenden Melassemischer zu einer Misch-/Agglomerationeinheit mit einem selbstreinigenden Gerät umbauen, die Schugi um 1972 herstellte. Diese Einheit wurde Schugi Flexomix genannt.

Schugi Flexomix

Diese Einheit war in der Lage, mehr Flüssigkeiten in Pulver einzuarbeiten, wodurch ein agglomeriertes Produkt erzeugt wurde. Diese Körnchen waren jedoch klebrig, weil sie ziemlich viel Flüssigkeit enthielten. Deshalb mussten sie getrocknet werden, bevor sie richtig verarbeitet werden konnten. Ein Fließbett-Trockner eignet sich hervorragend für trockene Agglomerate aus einer Schugi Flexomix-Anlage. Aus diesem Grund entwarf und entwickelte Schugi um 1972 auch einen eigenen Fließbett-Trockner.

Von diesem Moment an war Schugi in der Lage, der Chemie- und Lebensmittelindustrie, wo viele pulverförmige Produkte verarbeitet werden, komplette Agglomerationssysteme zu liefern. Diese pulverförmigen Produkte haben eine Reihe von Eigenschaften, die die Verarbeitung erschweren: Sie sind staubig, sie haben schlechte Fließeigenschaften und sie sind mit Flüssigkeiten vermischt und neigen dazu, auf ihrer Oberfläche zu überschwemmen Oberflächen.

Als sich die technische Abteilung von Schuurmans & Van Ginneken stetig zur Verfahrenstechnik entwickelte, wurde 1973 beschlossen, daraus eine eigenständige Firma zu machen, für die der Name "Schugi B.V." gewählt wurde, so der gleiche Name wie der Markenname der Melasse-Einmischeinheit.

Als der Schugi-Besitzer 1987 beschloss, sich zurückzuziehen, wurde das Unternehmen von der amerikanischen Firma Bepex Corporation übernommen, die der Berwind Gruppe gehörte. Nach vier Jahren beschloss Berwind, die gesamte Bepex Corporation, einschließlich Schugi B.V., an die japanische Firma Hosokawa zu verkaufen. So ist Schugi seit dem 1. Februar 1992 Teil dieser japanischen Firma.

Im Jahr 2000 fusionierte Schugi in Hosokawa Micron B.V. und zog nach Doetinchem um.

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